Ein großer Kosmetikhersteller wirbt derzeit sympathischerweise mit kurvigeren Models für seine Pflegeprodukte. Stars wie Christina Aguilera oder Kate Winslet zelebrieren öffentlich den entspannten Umgang mit dem eigenen Körpergewicht. Und ganz allgemein scheint die jahrelang von Mode- und Lifestyle-Magazinen geprägte Formel "attraktiv = schlank bis unterernährt" an Bedeutung zu verlieren. Aber hat dieser Trend tatsächlich schon Auswirkungen auf das ästhetische Empfinden der Allgemeinheit? PARSHIP wollte es genauer wissen - so lautete die "Frage der Woche" kürzlich: "Wie wichtig ist das Gewicht bei der Partnerwahl?"
Die Online-Befragung erbrachte ein eindeutiges Ergebnis: 56,4 Prozent der insgesamt 512 Teilnehmer gaben an, einen schlanken Partner zu bevorzugen - wobei hiervon ein Fünftel bei der Partnerwahl ohne Wenn und Aber auf einem sportlichen und durchtrainierten Körper besteht. Begründung: Man selbst halte sich schließlich auch fit. Der Rest versuchte noch, von der Figur auf innere Werte zu schließen: Wer sportlich sei, fühle sich einfach wohler in seinem Körper und habe deshalb auch eine bessere Ausstrahlung. Trotz dieser überwältigenden Mehrheit bringen nach einer aktuellen Erhebung übrigens nur 17 Prozent selbst das sogenannte Idealgewicht auf die Waage. Und sonst? Immerhin fast 20 Prozent der von PARSHIP Befragten war das Gewicht letztlich gleichgültig - schließlich verliebe man sich in "die Seele eines Menschen". 6,6 Prozent gaben an, selbst auch kein Idealgewicht zu haben und sich mit einem "pfundigeren" Partner deshalb einfach wohler zu fühlen. Jeder Zehnte schließlich bevorzugt ausdrücklich rundere Formen. 6,8 Prozent forderten gar, an ihrem Partner müsse "richtig was dran" sein.
Andreas Udluft/PARSHIP