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P.S. I love you

Das erste Treffen

PS: I love you

Love - kaum ein anderes Wort kommt öfter in Popsongs vor. Der berühmte Funke, den es für die Liebe braucht, springt im wahren Leben leider nicht immer über wie in der Musik. Warum ist das so? Die Geheimnisse der Liebe.

I can't get enough of your love babe, My love, Baby love - egal wann man das Radio einschaltet, die Liebe liegt in der Luft. Seltsamerweise sind die besten Popsongs oft die, die das Wort Love in einen weniger erfreulichen Kontext setzen. Sich in den oder die Falsche zu verlieben, setzt offensichtlich besondere Energien zum Songschreiben in Gang.

Do you love me?


Suchen Sie eine Liste der hundert besten Lovesongs aller Zeiten? Oder eine mit den zehn traurigsten Liedern über das Schlussmachen? Die Suchmaschine findet alles. Beim Stöbern leben Jugenderinnerungen auf. Erinnern Sie sich noch an Ihren allerersten langsamen Tanz zu einem Love-Song in der Disko? Oder wie unangenehm das Wort Love klang, als die erste Liebe endgültig Geschichte war?

Hormone im Rausch


Fragen Sie sich auch schon eine Weile: When I fall in love? Die Schattenseiten der Suche nach Liebe kennen Sie dann vermutlich schon. Der Kontakt per Mail ließ sich gut an. Am Telefon fanden Sie beide kein Ende. Doch beim Treffen im realen Leben keine Spur von Love & Co. Es reicht gerade so für einen Spaziergang um den See. Warum ist das so? Chemie, heißt die Antwort. Beim Verlieben kommt es zu einem biochemischen Feuerwerk. "Love is in the air" signalisieren Gehirn und Hormone dem Körper. Der produziert eine Art Drogen-Cocktail, mit dessen Hilfe die Emotionen erst möglich werden.

Love me tender


Verliebte sind krank, zumindest biochemisch betrachtet. Ihr limbisches System schaltet die für Traurigkeit und Depression zuständigen Hirnregionen ab. Der Körper schüttet Dopamin und Endorphine aus. Diese körpereigenen Stoffe versetzen uns in den Zustand der Euphorie. Der Serotoninspiegel sinkt bei Verliebten auf den Wert von Zwangsneurotikern. Genau wie diese können sich auch Verliebte stundenlang mit nur einer einzigen Sache beschäftigen: nämlich "love".

Kontakt bringt Liebe


Gab es beim Date kein Feuerwerk, lag das also nicht an Ihren ungeputzten Schuhen oder der Frisur Ihrer Bekanntschaft, sondern an der Chemie. Doch auch hier gilt, wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Studien belegen, dass Menschen, die sich in einer abenteuerlichen Situation begegnen, größere Chancen auf Verliebtheit haben. Ob am Ende Adrenalin und Pheromone beim Paint-Ball-Match oder beim Hangeln durch den Hochseilgarten besser ihre Wirkung tun, muss jeder für sich selbst herausfinden. Am besten gleich heute eine neue Kontaktanfrage abschicken. Und wer weiß, vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal mit dem Liebescocktail. Vision of love oder Love you inside out: Für romantische Vielfalt aus dem Lautsprecher ist bei den folgenden Verabredungen jedenfalls gesorgt.

Maya Kristin Schönfelder/PARSHIP