Jeder, der schon einmal verliebt war kennt wohl das Gefühl, nicht mehr ohne den Partner sein zu wollen, ja scheinbar nicht mehr ohne ihn sein zu können. Nichts macht mehr rechten Sinn und ist ohne den geliebten Menschen einfach nicht mehr dasselbe. Manifestiert sich dieses Gefühl der Abhängigkeit aber zu einem zwanghaften Verhaltensmuster, kommt die Beziehung, aber vor allem die betroffene Person in eine bedrohliche Schieflage.
Kompromisse bei der Partnersuche
Eigentlich suchte sie ja diesen markanten Typ mit vollem Haar, am liebsten Botschafter von Frankreich oder zumindest Universitätsprofessor. Den Mann ihrer Träume eben. Stattdessen lernte sie bei Freunden einen Keramiker kennen, humorvoll, sehr belesen und mit blank schimmerndem Schädel. Keine Liebe auf den ersten Blick, aber nach dem zweiten oder dritten kribbelte es doch - der "Falsche" erwies sich als Mr. Right.
Stolpersteine für die Liebe
Auch auf Wolke 7 kann sich mitunter der ein oder andere sichtbare oder gar selbstgelegte Stolperstein befinden. So zum Beispiel durch (Selbst-)Zweifel und Unsicherheiten oder andere Fallen, deren erfolgreiche Umgehung wir Ihnen anhand von acht Beispielen zeigen möchten.
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Kompromissbereitschaft zählt mehr als Sex
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Geld oder besser die Liebe?
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Blondine gesucht - warum es so besonders ist, blond zu sein
Mal Vamp, mal Witzfigur - ganz unbestritten werden Blondinen als besondere Frauen angesehen. Angeblich macht Männer ihr goldfarbenes Haar schwach - andererseits erzählen sie sich gerne Blondinenwitze. Wo kommt das Image des hübschen Blondchens eigentlich her?
Von mir selbst überrascht
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Liebe aus dem Norden
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Karin (57) und Alexander (64)
Mami, du musst zu Parship gehen
Else (51) und Hannes (52)
Die Bedürfnisse des Partners über die eigenen zu stellen, ist eine löbliche Geste und passiert zwischen Liebenden oftmals fast automatisch. Verliert man dabei jedoch die eigenen, persönlichen Bedürfnisse aus den Augen und tut nur noch Dinge, die im Sinne des Partners sind, so läuft man sehr schnell Gefahr, seine eigene Persönlichkeit aufzugeben, ja regelrecht zu verlieren. Man manövriert sich selbst in eine Abhängigkeit vom Partner. In der Regel stellt sich ein Gefühl von Unmut und Unzufriedenheit ein, wenn man stets nur gibt und sich dabei regelrecht aufgibt. Wird diese Selbstaufgabe jedoch krankhaft, verliert die betroffene Person dahingehend den Realitätssinn, dass die zwanghaften Verhaltensweisen gerechtfertigt, beschönigt und verharmlost werden. Es sind eindeutige Anzeichen einer Abhängigkeit. In einer intakten Beziehung sollte Geben und Nehmen ausgeglichen sein. Eine Portion positiver Egoismus gehört dazu. Schließlich haben sich die beiden Partner ja auch in einer Zeit völliger Unabhängigkeit kennen und lieben gelernt.
Was der Partner sagt, ist Gesetz. Eine Person fällt die Entscheidungen, die andere Person stellt nichts in Frage. Einer führt, und einer folgt. Abhängigkeit in einer Beziehung folgt dem Prinzip zwischen Herrchen und Hund, auch wenn die Betroffenen diesen Vergleich mit Vehemenz bestreiten. Betrachtet man das Verhalten jedoch genau, ist es nichts anderes. Der Mensch würdigt sich zu einem Wesen herab, das keine eigene Meinung mehr hat, das nur noch dem Willen eines anderen Menschen unterworfen ist. Abhängigkeit vom Partner zeigt, dass es sich hierbei nicht um ein gesundes Verhalten des betroffenen Menschen handeln kann. Jedoch bedarf es der Anstrengung beider Parteien, diese Verhaltensweisen abzulegen. Wenn ein offenes und mutiges Gespräch nichts bewirken kann, sollte man sich nicht scheuen, therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Damit Liebe von Dauer ist, gehört Freiheit unumstößlich dazu.