Man lernt sich kennen und hat sich so viel zu erzählen, ein ganzes Leben an Geschichten. Es ist die anfängliche Verliebtheit, die die Beziehung immer wieder spannend werden lässt. In deren Verlauf kann es durch viele verschiedene Einflüsse aber auch mal zu Durststrecken oder Problemen kommen. Ob das nun der Alltagsstress, familiäre Probleme oder finanzielle Engpässe sind - Beziehungsprobleme sind niemals positiv. Doch müssen sie nicht zwingend das Ende einer Partnerschaft bedeuten. Auch eine Fernbeziehung kann für beide Partner eine Strapaze bedeuten, die es zu überbrücken gilt.
Plötzlich wieder allein
Schlug das Herz eben noch Purzelbäume, trommelt jetzt die Macht der Gewohnheit an die Tür. Und plötzlich merkt man, dass es nicht reicht bis zum Ende des Lebens. Was tun, wenn die Netz-Beziehung dem Alltag nicht standhält? Wieder allein durchs Leben ziehen?
Es gibt viele Anzeichen dafür, dass Beziehungsprobleme bestehen: Eifersucht, Neid, Intoleranz oder Missbilligung des Partners. All diese Auslöser können dazu führen, dass ein Partner sich nicht gleichwertig zum anderen fühlt. Auch der Mangel an Interesse und Aufmerksamkeit des Partners führt auf Dauer dazu, dass sich der Partner nicht mehr geliebt fühlt. Viel gravierender ist hingegen das Fremdgehen eines der Partner, denn dieses stellt einen starken Vertrauensbruch dar, wonach viel Zeit und Mühe investiert werden muss, um das Vertrauen wieder herzustellen. Beziehungsprobleme können aber auch aus Nichtigkeiten entstehen, die immer gravierendere Konsequenzen nach sich ziehen. So kann in drastischen Fällen das Offenlassen der Zahnpastatube über kurz oder lang zu Diskussionen oder Streitigkeiten führen.
Was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker. Diese Redewendung bewahrheitet sich auch im Hinblick auf Beziehungsprobleme. Sind Streitigkeiten zu überwinden, kann das einen zweiten Frühling für die Partnerschaft bedeuten, und man hat eine gemeinsame Geschichte. Zu Beziehungen gehören nun einmal auch Höhen und Tiefen, und es kann auch schon einmal vorkommen, dass eine Paartherapie nötig ist, um die Partnerglück wieder zu kitten. Das A und O der Krisenbewältigung ist allerdings die Kommunikation. Probleme müssen angesprochen und geklärt werden. Wünsche, Vorstellungen und Gegensätze müssen dem Partner bekannt sein. Auch ist es wichtig, dem Partner Raum und Zeit für sich selbst, für seine Freunde und Familie zu lassen und nicht 24 Stunden am Tag zu klammern. Der Partner wird dies auch merken und sich erkenntlich zeigen.