Wir leben in einem Land, in welchem Religionsfreiheit ein Grundrecht ist und jeder Mensch sich die Religion aussuchen darf, welche er möchte. Genauso wie die Ausübung religiöser Praktiken geschützt ist, so kann ein Mensch sich auch dazu entschließen, nicht religiös zu sein. In diesem Fall spricht man häufig von Atheisten. Diese sind nicht etwa ignorant - sie haben sich mit dem Thema Religion meist sogar intensiv auseinandergesetzt und dann bewusst ihre Entscheidung getroffen, keiner Religionsgemeinschaft angehören zu wollen. Was in der Theorie und in der Politik einfach scheint, wird jedoch wieder bei zwischenmenschlichen Beziehungen problematisch, wenn man die Natur der Religion bedenkt. Die eigene spirituelle Weltanschauung ist sehr persönlich und greift mehr in die Alltagsgestaltung ein, als manche Menschen vielleicht denken. Sie ist ein großer Teil des Lebens und muss deshalb auch von einem potentiellen Partner geteilt oder zumindest akzeptiert werden, um eine Partnerschaft zu ermöglichen.
Emotionale Bindung - vergangene Beziehung
Emotionen kann man nicht wie einen Lichtschalter ausknipsen. Das gilt auch für gescheiterte Beziehungen. Erinnerungen und Gefühle bleiben noch lange bestehen. Doch kann die Vergangenheit auch eine Bereicherung für eine neue Liebe sein.
Bin ich zu reif fürs Flirten im Netz?
Sie sind über fünfzig und wieder Single? Willkommen zurück auf dem Flirt-Parkett. Auch wenn Sie dafür früher gern zum Tanzen gegangen sind: Heute wartet die Liebe im Internet auf Sie. Doch wie gehen Sie beim virtuellen Flirten am besten vor? Keine Angst vor der Online-Verführung.
Probleme bei der Partnersuche
Früher oder später trifft es einen wie ein Schlag – der Wunsch nach einem Partner. Ein Mensch, der die Einsamkeit in seine Schranken weist und mit dem man eine Familie gründen kann. Geborgenheit und Wärme gehören zu den Dingen, die für glückliche Stunden sorgen. Doch sympathische und charismatische Menschen, die glückselige Zeiten garantieren, fallen nicht vom Himmel. So darf nicht nur darauf vertraut werden, dass das Schicksal diese Arbeit übernimmt. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und mit einigen einfachen Tipps klappt die Partnersuche auch.
Katholische Partnersuche
In einer Zeit, in der Individualismus immer weiter voran getrieben wird und in der stetig neue Normen aufgestellt werden, ist es zunehmend wichtig, irgendeine Konstante zu haben.
Ein Vegetarier - und jetzt?
Gemäß dem Klischee ist für Männer nur eine fleischhaltige Mahlzeit ein echtes Essen. Ebenso ergab eine Umfrage unter deutschen Singles, dass sich einige Männer tatsächlich keine Vegetarierin als Partnerin vorstellen können. Immerhin knapp die Hälfte steht Vegetariern neutral bis positiv gegenüber.
Verliebt - Flugzeuge in meinem Bauch
Die Wangen glühen, der Hals wird trocken und im Bauch tummeln sich muntere Schmetterlinge - typische Indikatoren fürs Verliebtsein. PARSHIP hat jetzt in einer Studie in fünf Ländern Europas geforscht, ob diese Anzeichen der Verliebtheit überall gleich wahrgenommen werden, und erstaunliche Beobachtungen gemacht ...
Von einem Mann, der täglich betete
Brigitte (50) und Josef (59)
Erst ja, dann nein?
Anita (40) und Ewald (42)
Zu schön, um wahr zu sein?
Anneliese und Frank (beide 47)
Ein Date in der Wachau
Olaf (46) und Anja (40)
Idealerweise verfügen beide Partner über dieselbe Weltanschauung - sie sind vielleicht beide Christen, Muslime oder Buddhisten. Hier steht eine gemeinsame breite Basis zur Verfügung, auf welcher die Beziehung aufgebaut werden kann, denn beide Partner haben sich mit den Schriften und Inhalten ihrer Religion auseinandergesetzt und können hierüber sprechen - sie teilen aber auch gleiche Rituale oder Praktiken. Dies könnte das tägliche Beten sein, Rituale vor oder nach dem Essen oder die Fastenzeit. Auch Sexualität spielt in der Religion oft eine wichtige Rolle, zum Beispiel dass in manchen Glaubensrichtungen Sex erst in einer ehelichen Partnerschaft gestattet ist beziehungsweise vorher als moralisch höchst verwerflich gilt.
Finden zwei Menschen zueinander, die nicht dieselbe Religion besitzen, so bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass eine Beziehung unmöglich ist. Hier kommt es darauf an, welche Weltanschauungen aufeinandertreffen und inwiefern diese kompatibel sind. Auch der Grad persönlicher Überzeugung und Integration der religiösen Praktiken in den Alltag ist hier ausschlaggebend, genauso wie der Umgang und der Grad der Toleranz gegenüber der Religion des Partners. Manche Menschen akzeptieren den Umstand, dass jeder Mensch eine für sich passende Religion wählen kann und bestehen lediglich darauf, dass ihnen dasselbe Recht zugestanden wird. Andere Menschen sind zwar auf dem Papier religiös - vielleicht weil es ihre Eltern waren und so wollten - sie gehen aber weder in die Kirche oder zu sonstigen Treffen und üben auch keine religiösen Praktiken in ihrem Alltag aus. Wiederum andere Menschen sind so von ihrer Religion überzeugt, dass sie als „Prediger“ ihre gesamte Umwelt bekehren wollen - spätestens hier wird es problematisch, insbesondere wenn der potentielle Partner bereits eine Religion gewählt hat, die in den Augen des anderen jedoch „falsch“ ist.
Es wird deutlich, wie wichtig das Thema religiöser Überzeugung in einer Beziehung sein kann. Deshalb ist es nicht nur fair, sondern sogar notwendig, den potentiellen Partner im Vorfeld über seine Überzeugung und damit verbundene Praktiken, Ansichten und Rituale aufzuklären. Nur so kann festgestellt werden, ob sich eine gemeinsame Grundlage für eine Beziehung finden lässt. Alles andere wäre nicht nur unehrlich, es würde auf lange Sicht auch die beste Beziehung strapazieren und schließlich zerbrechen lassen.