Streit gehört zu jeder Beziehung und ist Teil des produktiven menschlichen Zusammenlebens. Betrachtet man einen Streit so analytisch, geht natürlich jede emotionale Komponente verloren. Gerade dies kann jedoch für manche Menschen hilfreich sein, um sich im Falle einer Auseinandersetzung besser auf sein Gegenüber einlassen zu können bzw. mit dem Streit anders rumzugehen, als sie es sonst vielleicht getan hätten. Bereits in der Antike war ein Streitgespräch nicht etwa das öffentliche Austragen von Beziehungsproblemen - obwohl es trotzdem emotional geladen sein konnte. Es ging meist um wissenschaftliche Diskurse, bei welchen man voller Leidenschaft und Überzeugung seinen eigenen Standpunkt gegen Kritiker verteidigen konnte und versuchte, Anhänger für die eigene Theorie zu gewinnen. Dies ist eigentlich noch heute die Kernaussage eines jeden Streits - zwei Personen sind unterschiedlicher Ansichten und jede möchte, dass ihrer Meinung mehr Gewicht beigemessen wird oder diese als richtig empfunden wird.
Kompromisse bei der Partnersuche
Eigentlich suchte sie ja diesen markanten Typ mit vollem Haar, am liebsten Botschafter von Frankreich oder zumindest Universitätsprofessor. Den Mann ihrer Träume eben. Stattdessen lernte sie bei Freunden einen Keramiker kennen, humorvoll, sehr belesen und mit blank schimmerndem Schädel. Keine Liebe auf den ersten Blick, aber nach dem zweiten oder dritten kribbelte es doch - der "Falsche" erwies sich als Mr. Right.
Was sich liebt, das neckt sich
So lautet bekanntlich die gängige Meinung über den Umgang von Frauen und Männern miteinander. Doch stimmt das wirklich? Jeder Mensch reagiert auf andere Signale, während sich der eine geschmeichelt fühlt, ist der andere vielleicht schon entnervt oder gar beleidigt.
Sucheinstellungen - so erhöhen Sie Ihre Chancen
Die zu Beginn Ihrer Mitgliedschaft festgelegten Sucheinstellungen haben Sie bisher unverändert gelassen? Sie möchten gerne Ihre Chancen, einen Partner zu finden, erhöhen, wissen aber nicht, wie Sie dies am besten erreichen könnten? Die folgenden Tipps könnten Ihnen helfen.
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Die Schwiegermutter als Freundin
Hausdrachen? Störfaktor? Racheengel? Sollte die Schwiegermutter jemals einen solch schlechten Ruf gehabt haben, so haben sich spätestens jetzt die Zeiten geändert. Eine PARSHIP-Umfrage zeigt: Unter unseren Mitgliedern überwiegt eine neugierig-positive Haltung.
Gespannt wartete ich auf ihre Reaktion
Tim (29) und Antonia (27)
Auf dem Weihnachtsmarkt funkte es
Wolfram (49) und Michaela (46)
Ein ganz spontanes Treffen
Dieter und Leonie (beide 26)
Das Beste kam zum Schluss
Nicol (26) und Baris (31)
Ein Streit kann produktiv sein, wenn man gewissen Spielregeln folgt. Es geht hierbei nicht so sehr um das eigentliche Thema, welches zur Auseinandersetzung geführt hat, sondern um die Art und Weise, wie man mit diesem nun umgeht. Es kann dabei um so banale Dinge gehen wie das Ausräumen des Geschirrspülers oder aber auch Themen wie gegenseitige Treue oder mangelndes Vertrauen. Obwohl natürlich grundsätzlich unterschiedlich, sollte beiden Fällen gleiche Bedeutung beigemessen werden, denn gerade sind es die oftmals so banal wirkenden Themen, welche in Beziehungen nicht vernünftig ausdiskutiert werden und deshalb unterschwellig zu Frustrationen führen. Nur das rechtzeitige Ansprechen dieser Probleme kann dazu führen, dass man sie langfristig löst.
Meist verbindet man mit einem Streit eine unschöne Situation, in der sich zwei Personen anschreien oder im schlimmsten Fall beleidigen. Doch ein Streit bedeutet tatsächlich erst einmal nur, dass zwei widersprüchliche Ansichten aufeinandertreffen. Richtig streiten bedeutet hier, grundsätzlichen Regeln zu folgen. Diese sollten idealerweise bereits einmal vom Paar gemeinsam angesprochen worden sein - in einer konfliktfreien Situation - damit über die Modalitäten nicht erst während des emotionalen Streits verhandelt werden muss. So sollte jeder Partner die Möglichkeit haben, auszusprechen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, seinen Standpunkt zu schildern, ohne dass dieser vom Partner kritisiert oder bewertet wird. Oftmals ist das Verharmlosen von Problemen oder Gefühlen gerade das, was eine emotional geladene Stimmung zum Eskalieren bringt. Wenn die Frau ihrem Mann schildert, dass sie sich von ihm nicht genug unterstützt fühlt und er dies mit dem Kommentar abtut, dass sie sich nicht so anstellen solle, so ignoriert er nicht nur ihren Standpunkt, er verletzt auch ihre Gefühle, indem er diese abwertet und ihr die Freiheit abspricht, sich nicht unterstützt zu fühlen.
Produktiv Streit zu führen bedeutet, nachzufragen und sachlich zu bleiben. “Warum fühlst du dich nicht ausreichend unterstützt?“ könnte Sie dazu veranlassen, über ihr diffuses Gefühl nachzudenken und festzustellen, dass es entweder aus einer allgemeinen Unzufriedenheit erwachsen ist oder es tatsächlich ein paar Dinge gibt, die sie sich von ihrem Mann wünschen würde. Diese können nun in sinnvollem und ruhigem Zusammenhang angesprochen werden. Eine weitere goldene Regel ist es, nicht zu verallgemeinern. “Immer“, “niemals“, “ständig“ oder “pausenlos“ sind schlechte Adjektive, die nicht nur das Verhalten, sondern die Person als Ganzes schlecht machen und diese sofort in die Defensive zwingen. Eine realistische Einschätzung der Situation und eine bedachte Wortwahl können somit bei jedem Streit helfen, ihn bei dem zu belassen, was er eigentlich sein sollte - eine produktive Auseinandersetzung.