Jeder kennt dieses Gefühl - man möchte eine neue Beziehung eingehen, lernt einen neuen Partner kennen und jeder Tag ist etwas ganz Besonderes. So außergewöhnlich diese neue Erfahrung auch sein mag, so wünschen sich viele Menschen nach kurzer Zeit ein Gefühl von Vertrautheit. Es wäre schön, wenn ein wenig Alltag in die neue Beziehung einkehren könnte. Wohnt man noch in getrennten Wohnungen, isst aber häufig zusammen, so haben diese Treffen vielleicht noch mehr den Charakter eines Dates, als dass sie alltäglicher Teil einer ganz normalen Beziehung sind. Werden an der Kasse Einkäufe getrennt oder zusammen bezahlt? All dies sind Fragen, die sich frisch Verliebte vielleicht stellen. Doch warum ist es so wichtig, dass das Gefühl der Vertrautheit langsam einkehrt?
PS: I love you
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Nach dem Date - ist vor dem Date
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Blondine gesucht - warum es so besonders ist, blond zu sein
Mal Vamp, mal Witzfigur - ganz unbestritten werden Blondinen als besondere Frauen angesehen. Angeblich macht Männer ihr goldfarbenes Haar schwach - andererseits erzählen sie sich gerne Blondinenwitze. Wo kommt das Image des hübschen Blondchens eigentlich her?
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Parchip? Paarship?? Parship! Paarship? Parschip? Parchip? Parship!
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Wir kannten uns vom Sehen
Eve (52) und Tonmario (55)
Ihr Gespür brachte uns Glück
Peter (48) und Gaby (47)
Erst ja, dann nein?
Anita (40) und Ewald (42)
Schönstes Weihnachtsgescheck
Lissa und Adam (beide 44)
Gerade in der ersten Zeit ist alles neu, von Vertrautheit keine Spur. Dies ist auch nicht notwendig, denn Hormone sorgen dafür, dass man alles durch eine rosarote Brille sieht. Man ist aufgeregt, hat Schmetterlinge im Bauch und möchte den neuen Partner erst einmal kennenlernen. Man übersieht hierbei Kleinigkeiten oder störende Eigenschaften und konzentriert sich völlig auf die positiven Dinge. Dies ist auch wichtig, da sonst vermutlich kaum eine Beziehung aufgebaut werden könnte und somit nie ein Gefühl von Vertrautheit entstehen würde. Nach einiger Zeit legt sich jedoch die erste Aufregung und Paare gelangen an den Punkt, an welchem sie sich fragen, wie es nun weitergehen soll. Hier trägt das Verhalten beider Partner entscheidend dazu bei, wie schnell sich ein erhofftes Gefühl der Vertrautheit einspielen kann oder nicht.
Gemeinsame Gespräche helfen hier schnell, um genau zu verstehen, was sich der jeweilige Partner wünscht. Hiermit ist nicht gemeint, dass man bereits in den ersten Wochen einer Beziehung stundenlange Diskussionen führen muss - wenn Partner sich gerne stundenlang bei einem Abendessen unterhalten, dann ist dies natürlich optimal, um das Gefühl der Vertrautheit zu fördern. Genauso ausreichend ist es aber auch, wenn die Partner ohne Hemmungen Wünsche oder Sorgen ansprechen, wenn sie auftreten. „Es fühlt sich noch sehr ungewohnt an, wenn du bei mir schläfst und ich nachts nicht alleine bin“ könnte zum Beispiel eine gute Erklärung sein, wenn der Partner die Nächte zunächst einmal getrennt verbringen möchte. Dies hingegen nicht anzusprechen könnte dazu führen, dass der Partner sich vernachlässigt oder unerwünscht fühlt und die Schuld bei sich sucht. Klärt man jedoch gemeinsam solche Probleme frühzeitig, so kann auf die Bedürfnisse beider Partner eingegangen werden und Vertrautheit wird sich schneller einstellen, als man es für möglich gehalten hätte.
Doch Vertrautheit ist kein Garant für eine funktionierende Beziehung. Es kann sogar gefährlich werden, wenn die anfängliche Vertrautheit in Routine umschlägt - hier kann es passieren, dass Partner das jeweilige Verhalten plötzlich zu kritisch betrachten oder sich auf negative Dinge konzentrieren. Vielleicht fühlen sich die Partner vernachlässigt, da aus der Vertrautheit Langeweile geworden ist. Hier hilft es nur, sich jeden Tag vor Augen zu halten, dass eine Partnerschaft am Leben gehalten werden muss - Vertrautheit allein reicht nicht, um dem Partner zu zeigen, dass man ihn liebt. Hierfür ist es immer wieder notwendig, auf seine jeweiligen Bedürfnisse einzugehen und ihn ab und an zu überraschen!