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Wien

Ursula (36) und Bernhard (43)

Ursula (36, Wissenschaftlerin) fand mit Parship.at Bernhard (43, IT-Berater). Beide leben in Wien. Sie hat ihre Geschichte für uns aufgeschrieben:

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"Ich war seit Mai 2005 bei Parship angemeldet, um nach einer längeren Phase des Singlelebens in einem zwar großen, aber ziemlich stagnierenden Freundeskreis meine Chancen, einen Mann kennen zu lernen, zu erweitern. Ehrlich gestanden war ich nicht besonders hoffnungsvoll, und mehrmals dachte ich: 'Das wird ja nie etwas!', wenn ich wieder einmal 'deaktiviert' worden war.

Dann war das erste halbe Jahr bei Parship zu Ende. Ich hatte Kontaktgesuche erhalten, hatte selbst geschrieben, aber so richtig diszipliniert hatte ich meine Suche nicht betrieben, und zumindest einmal blieb nach einem von mir beendeten Kontakt das Gefühl zurück: 'Na, ein bisschen mehr Zeit hättest du ihm vielleicht geben sollen.' Trotzdem, die Chemie hatte nie gestimmt, und erzwingen wollte ich nichts. Dann kam die Phase des Grübelns. Schenke ich mir noch ein halbes Jahr, um die gewonnenen Erfahrungen zu nutzen? Im Hinterkopf lauerte jedoch auch der Gedanke: 'Wie soll ich aus der riesigen Liste den 'Einen' herausfinden?' Aber vielleicht gab es ja nicht nur einen 'Einen'?!

Und dann flatterten kurz vor Silvester 2005/6 zwei Kontaktgesuche in mein Postfach, aber ich antwortete nicht, hatte mich noch immer nicht dazu durchringen können, zu verlängern. Nach einer Weile erhielt ich eine weitere Benachrichtigung von Parship - einer der beiden hatte mir doch tatsächlich noch sein Bild freigegeben. Ich beschloss: 'Der Mann besitzt Hartnäckigkeit. Den will ich jetzt doch kennen lernen.' So wurde ich am 1. Jänner wieder Premium-Mitglied mit dem Vorsatz, die Zeit intensiv zu nutzen. Die beiden Kontakte, die mich zur Verlängerung 'überredet' hatten, verliefen im Sand, aber ich begann wieder, 'meine' Liste systematisch zu durchforsten.

Da entdeckte ich ein 'Favorit'-Blümchen neben einem Mann, mit dem mich 75 Matching-Punkte vereinten. Wann hatte ich ihn zu einem Favoriten erkoren? Ich konnte mich nicht erinnern. Aber sein Profil gefiel mir noch immer, und so schickte ich eine Kontaktanfrage. Bernhard antwortet noch am selben Abend, und schon beim Lesen seiner Antwort dachte ich mir: 'Ja, das ist es. Genau so möchte ich kommunizieren!' Am Donnerstag fand unser erster schriftlicher Kontakt statt, und am Sonntag hatte sich der Kontakt soweit intensiviert, dass wir beide bereits voller Herzklopfen auf Antwort warteten. Und dann kam seine Frage: 'Wollen wir uns morgen treffen?' Klar wollte ich, allerdings musste ich zuvor noch eine Freundin versetzen, mit der ich ein Treffen vereinbart hatte. Das war kein Problem, sie hatte Verständnis.

Am Montag, dem Tag unseres ersten Treffens, schossen dann die Mails fast im Stundentakt hin und her, wir verabredeten das Lokal, die Uhrzeit unseres Rendezvous, und dann kam doch alles anders, als ich ihn darum bat, mich von der Arbeit abzuholen, da dies für ihn auf dem Weg zum verabredeten Lokal lag. Es war so ziemlich der kälteste Tag im Jänner in Wien, der arme Bernhard war zu früh an der Straßenbahnhaltestelle, wollte er doch auf keinen Fall zu spät kommen, und dann standen wir einander zum ersten Mal gegenüber. Als erstes fiel mir sein Rucksack auf, der ihm bei der Begrüßung sofort von der Schulter rutschte - etwas sehr Typisches für ihn, wie ich jetzt weiß, was mich aber schlagartig für ihn einnahm. Beide waren wir sehr nervös, aber alles zog uns zueinander hin, und es vergingen keine zwei Minuten, bevor wir einander zum ersten Mal küssten. Die gemeinsame Straßenbahnfahrt zum Italiener registrierte keiner von uns beiden so richtig, erst stolperten wir zu früh aus der Bahn, dann verpassten wir die richtige Haltestelle. So sehr waren wir ineinander vertieft.

Beim Italiener bestellte ich irgendein Gericht und verbrachte mit Bernhard einen Abend voller Lachen, Reden, Staunen, Schweigen und Schauen - bis er mich fragte: 'Hast du noch etwas vor?' Natürlich hatte ich mich vor unserem ersten Treffen mit der Möglichkeit dieser Frage konfrontiert und mit mir selbst verabredet, das erste Treffen 'stilvoll' mit Verlassen des Lokals zu beenden. Doch wieder kam alles ganz anders. 'Nein, habe ich nicht. Magst du noch mitkommen?' purzelte aus meinem Mund. Und das wollte er, und so folgte noch am selben Abend die erste gemeinsame Nacht.

Keiner von uns hat dieses Tempo bereut. Vielleicht war ich diejenige, die in der ersten Woche ein klein wenig überfordert war, da ich mir etwas mehr Abstand von ihm erbat, indem ich eine Kommunikationsregel (keine SMS, keine E-Mail, keine Anrufe bis zum nächsten Treffen) für die nächste Woche entwarf. Allerdings war auch ich diejenige, die diese Regel schon am zweiten Tag brach, vor lauter Sehnsucht, und schließlich am dritten Tag für null und nichtig erklärte.

Wir sind seitdem ein Paar, und mit jeder gemeinsam verbrachten Zeit wächst die Liebe, das gegenseitige Vertrauen und der Wunsch nach einer langen, sehr langen Beziehung. Ich habe inzwischen eine wunderschöne Woche bei ihm in London verbracht - Bernhard arbeitet von Montag bis Donnerstag in London und pendelt jedes Wochenende nach Wien -, und wir sind, wann immer sich die Möglichkeit bietet, beieinander. Wir kennen einander kaum drei Monate, und dennoch tragen wir beide die merkwürdige Gewissheit in uns: Das ist er. Das ist sie. Auf ihn/sie habe ich gewartet. Wir genießen es, einander zu entdecken, freuen uns, die kleinen und größeren Schrullen des anderen zu erleben, und betrachten es beide als ganz großes Geschenk, dass wir einander begegnet sind. Ohne Parship wäre dies niemals möglich gewesen. Ein großes Dankeschön an Euer Team von uns beiden!"

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