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Wien

Liane (52) und Christian (53)

Als Liane (52, Sekretärin) aus Frankfurt ihre Partnersuche spontan auf Österreich ausdehnte, lernte sie Christian (53, Software-Einsatzmanager) kennen und lieben - einen Wiener. Liane hat uns gemailt:

Erfolgspaar

"Liebes Parship-Team, hier ist meine große, kleine Geschichte, mit der ich anderen Frauen und natürlich auch Männern Mut machen möchte. Begonnen hat alles mit Langeweile im Büro, und dabei wollte ich doch nur die 'Brigitte' lesen. So stieß ich auf 'Partnersuche', ich war lange Zeit allein, machte den Test und war neugierig, was denn da für tolle Männer kämen.

Mein erstes Date war eine Katastrophe von 120 Kilochen, einem katastrophalen Frankfurter Dialekt und einer geschmacklosen Rolex, dabei war es ein wunderschöner Tag im Mai ... Ich war frustriert! Dem folgten noch einige andere Dates, unbedeutend und leer. Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, da klickte mich ein Mann an, den ich auch wegen seiner romantischen Gedichte mochte. Vierzehn Tage später traf ich dann meinen 'Romantiker'. Wir verbrachten einen langen Sonntag miteinander, und ich fand ihn unheimlich nett. Ich hatte ihn gefunden, meinen Traummann, und war nicht mehr allein! Ich wollte die langen Gesprächspausen, sein Wirrwarr in seinem Privatleben und das Gefühl, dass er für weibliche Reize nicht mehr empfänglich war, nicht sehen. Der Abschied dann am Abend, seine plötzliche Reserviertheit, machten mich ein bisschen traurig. Ich kam ins Büro, und da las ich die E-Mail von ihm: 'Leider hat es bei mir nicht 'Klick' gemacht', aber ich sei eine wundervolle Frau ... und dann halt das Übliche, das ein Mann so sagt, um eine Frau nicht zu verletzen. Eine gedankenlose E-Mail, die Millionen Männer, Millionen Frauen schreiben. Seine schönen Gedichte hat er irgendwo abgeschrieben, auf meine E-Mails ging er nicht ein, er ließ mich allein mit Selbstzweifeln, Fragen nach dem Warum blieben ohne Antwort. Einfach aus Feigheit. Ich war verletzt.

Nach zwei Tagen erweiterte ich meine Suche aus Wut auf ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ich klickte jeden Mann an, der auch nur halbwegs in Frage kam. Sehr viele meldeten sich nicht. Es gab jedoch einen Mann aus Österreich, mit dem ich schon gleich am ersten Tag einen schönen, ja, aufregenden Mail-Kontakt hatte. Ein paar Tage später telefonierten wir miteinander, und ich dachte nur: 'Mein Gott, ist der furchtbar!' Leise, verklemmt und einfach zugeknöpft. Ich hielt auch noch Kontakt zu anderen Männern, mailte und telefonierte jedoch weiter mit meinem 'Österreicher'. Die Mails waren immer noch schön und aufregend, die Telefongespräche wurden besser und langsam verliebte ich mich in ihn.

Dann fuhr ich in Urlaub, wir verabschiedeten uns und sagten: 'Bis bald'. Verliebt schrieb ich eine kleine Karte: 'Ich bin ganz schön verliebt in Dich und vermisse Dich jetzt schon'. Wieder in Deutschland rief ich wie versprochen an. Keine Antwort. Kein Rückruf. Nichts. Nachdem er dann aus seinem Urlaub zurückkehrte, fand er meine E-Mail: 'Was ist denn nur passiert?' Ich glaubte, ihn verloren zu haben, und war unglaublich traurig. Zögernd und ängstlich seine Antwort: 'Ich hatte Panik wegen Deiner kleinen Karte und wollte einfach nur weg'. Ganz langsam näherten wir uns wieder an, zuerst per Mail, später am Telefon, und dann waren wir uns wieder nah. Ich vermied das Wort 'verliebt'. Ich wollte dann den Mann, in den ich so verliebt war, sehen. Er wollte auch. Meinen schon vergessenen 'Romantiker' plötzlich im Kopf, überkamen mich Selbstzweifel, und diese machten mir die Tage vor unserem Treffen zur Hölle. 'Bin ich zu dick, zu hässlich, zu langweilig?' und vieles mehr raste durch meinen Kopf. Wie in Trance ging ich zum Bahnhof, stöhnte beim Anblick der aus dem Zug steigenden Männer. Dann kam er, und ich war einfach glücklich.

Wir verbrachten drei unvergesslich schöne Tage und waren sehr sehr sehr verliebt. In Frankfurt unter blauem Himmel hielten wir uns an der Hand, küssten uns, schauten uns verliebt in die Augen, in einer Kirche zündeten wir Kerzen an, und immer und immer mehr verliebten wir uns ineinander. Er zurück in Wien, haben wir gestritten aus Eifersucht, Liebe und Sehnsucht. 700 Kilometer lassen es nicht zu, dass wir uns in die Augen sehen, lassen es nicht zu, dass wir uns berühren. Glücklich und traurig zugleich sind die Wochenenden, an denen wir telefonieren, aber eben nur telefonieren. Dennoch ist die große Entfernung unwichtig. Verschwunden ist seine Angst vor Nähe, und ich schreibe ihm hundertmal am Tag, wie sehr ich ihn liebe, und er schreibt mir hundertmal am Tag, wie sehr er mich liebt. Ich liebe den zärtlichsten, liebevollsten, leidenschaftlichsten, humorvollsten, einfach den besten Mann dieser Welt. Ich bin unsäglich glücklich, und tief im Süden meines Herzens weiß ich, die Liebe meines Lebens gefunden zu haben.

Viele Grüße Liane"

Liane (52), Sekretärin

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