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PARSHIP-Studien – Februar 2012

Parship kooperiert mit der University of Leicester zur Bekämpfung von Romance Scam Betrügern

Kooperation Parship Uni

Das Internet ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Die Integration in viele Bereiche hat dazugeführt, dass Betrüger sich dieses Medium zunutze machen. Eine Form des Verbrechens im Netz ist das Romance Scamming (engl. "scam" - Betrug, Masche).

Romance Scam  Betrüger versuchen über den schnellen Aufbau eines intimen Vertrauensverhältnisses Personen zu Geldzahlungen zu bewegen. Die Online-Partnervermittlung Parship legt größten Wert auf die Sicherheit ihrer Mitglieder. Deshalb wurde ein dreistufiges Sicherheitssystem implementiert, bestehend aus Aufklärung, Früherkennung und Nachverfolgung. Aber auch über die eigentliche Arbeit innerhalb des Unternehmens hinaus wird die Bekämpfung von Betrügern im Internet aktiv von Parship unterstützt - so auch durch die Kooperation mit der University of Leicester.

Die Studie ergründet, welche Methoden Betrüger anwenden und ob es innerhalb der Gruppe der Betroffenen psychologische Merkmale gibt, anhand derer sie identifiziert werden können und zu einem besseren Schutz gezielter über eventuelle Gefahren informiert werden können. Parship war bei der Vorstellung der Ergebnisse Ende 2011 in London vor Ort.

Die wichtigsten Erkenntnisse des Kooperationsprojekts im Überblick:

  • Nur ein geringer Anteil der Opfer erleidet tatsächlich einen finanziellen Verlust. Ungeachtet dessen darf die emotionale Betroffenheit bei einem so sensiblen Thema nicht unterschätzt werden.
  • Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen.
  • Die Opfer lassen sich nicht eindeutig klassifizieren, jedoch neigen sie häufiger dazu Beziehungen zu romantisieren. Aussagen wie „Liebe findet einen Weg“ oder „Liebe auf den ersten Blick“ zeugen von einer Tendenz zur Idealisierung von Partnerschaften. Dadurch laufen die Opfer Gefahr, Warnsignale zu ignorieren bzw. den erfundenen Geschichten Glauben zu schenken. Selbst Warnungen von Freunden wurden oftmals ignoriert.
  • Betrüger bauen eine komplexe Identität auf, so dass sie auch einer ersten Überprüfung standhalten, z.B. durch ausführliche und aktive Profile bei Facebook, Firmenwebseiten, etc. Selbst Videochats mit Schauspielern finden statt, um Glaubwürdigkeit zu erzeugen.
  • Nach der Entdeckung des Betrugs folgen weitere Phasen, in denen die Betrüger versuchen, ihre Opfer erneut in eine Illusion laufen zu lassen.
  • Die Methoden der Scammer unterscheiden sich. Jedoch finden sich häufig Fälle, bei denen nach dem ersten Aufbau von Vertrauen Probleme mit Behörden, plötzliche Krankheitsfälle oder sogar Todesfälle berichtet werden. Kennzeichnend dabei ist immer ein großer Zeitdruck, um den Opfern die Gelegenheit zu nehmen, über die gestellte Forderung nachzudenken.

Parship konnte aus dieser Kooperation neue Ansätze entwickeln und umsetzen, um seine Mitglieder bestmöglich zu schützen. Auch in Zukunft sollen weitere Forschungsvorhaben zum Schutz der Nutzer unterstützt werden.

Details zur Studie finden Sie hier.

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