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Single-Leben

Zu jung für einen zweiten Frühling

Es gibt eine Single-Generation, die ist noch viel zu jung für den sprichwörtlichen „Zweiten Frühling“, zugleich aber auch schon zu erfahren, um noch als „Frischling“ in Sachen Liebe und Beziehung durchzugehen: die "Generation 40 plus".

Singlefrau um die 40 40+ auf Partnersuche: Volle Fahrt voraus!  –   © fotolia

Mit dem "Zweiten Frühling" meint man eigentlich verliebte Menschen im Rentenalter, Menschen, deren Partner vielleicht verstorben ist und denen Amor noch einmal das Glück der Liebe beschert hat. Schaut man sich heute auf Single-Portalen und bei Partnervermittlungen um, dann fällt einem schnell auf, dass besonders eine Gruppe Singles durch große Präsenz besticht: die "Generation 40 plus".

Viele von ihnen haben das volle Lebens- und Liebesprogramm in der einen oder anderen Variante bereits einmal absolviert: Ehe, Haus im Grünen, Kinder und schließlich die Scheidung. Sie haben geglaubt, dass sie mit ihrem Partner das große Los gezogen haben und angekommen sind. Und fast alle von ihnen wurden eines Besseren belehrt. Doch sie resignieren nicht, im Gegenteil, sie fühlen sich freier als je zuvor und wollen es noch einmal wissen. Denn sie sind sich sicher: Irgendwo lauert auch für Sie die große Liebe.

Sich selbst verwirklichen

Und trotzdem ist es anders als noch vor vielen Jahren, als sie jung und unbedarft waren und voller unerfüllter Träume: Vor allem die Frauen sind auf ihrer Suche viel entspannter. Zum einen liegt das natürlich an dem fehlenden "biologischen Druck" und der Lebenserfahrung, die sie gelehrt hat, dass der Traum der großen Liebe zerbrechlich ist. Zum anderen aber auch daran, dass die Generation der Über-Vierzigjährigen die erste Generation ist, welche die Freiheiten der weiblichen Emanzipation in diesem Alter wirklich auskosten darf. Die Frauen sind nicht mehr per se finanziell an den Mann gebunden - was beide entlastet -, und es geht bei ihrer Partnersuche nicht mehr darum, versorgt zu sein, sondern sich selbst zu verwirklichen und die eigenen Wünsche, Träume und Emotionen zu leben - und die sind vor allem romantisch.

So verschieben sich also auch die Prioritäten bei der Partnersuche. Es wird nicht mehr nach einem Partner für ein Leben in Zweisamkeit mit gemeinsamem Heim und Kindern gesucht, sondern nach jemandem, der das erfüllen kann, was im ersten Anlauf so schmerzlich gescheitert ist: ein Partner, der einem vor allem menschlich zur Seite steht.

Zusammen das Leben genießen

Wenn die große Liebe im ersten Anlauf schon scheitern muss, so ist es nicht das Schlimmste, wenn es in der Lebensmitte passiert. Denn wer seine biologischen Bedürfnisse gestillt hat, geht relaxter an die Sache heran. Da kommt es nicht mehr darauf an, was jemand arbeitet, ob er ein treusorgender Familienvater oder eine gute Mutter wäre, ob die gemeinsamen Einkommen für eine Familie reichen oder ob man sich ein Zusammenleben vorstellen kann. Die meisten Singles der Generation 40 plus haben das alles eben schon gehabt. Sie sehnen sich nun nach dem, was Ihnen oftmals so lange gefehlt hat: zusammen das Leben genießen.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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