Adoption – warum nicht?

18.08.2011 Katharina Hemmelmair

Parship-Umfrage: Österreichs Singles stehen dem Thema „Adoption“ recht aufgeschlossen und positiv gegenüber. „Promi-Adoptionen“ hingegen werden eher kritisch gesehen, vor allem Männer sind skeptisch.

Wien,

Adoption als Alternative bzw. Ergänzung zu leiblichen Kindern? – Für jeden zehnten befragten heimischen Single (Frauen 12 %, Männer 7 %) ist das „auf jeden Fall“ vorstellbar. Weitere 49 % wären einer Adoption nicht abgeneigt, vorausgesetzt der zukünftige Partner wäre auch einverstanden, hier sind sich sowohl Männer (48 %) als auch Frauen (49 %) einig. Knapp ein Drittel der Befragten (30 %) kann sich „eher nicht“ vorstellen, ein Kind zu adoptieren und für 12 % wäre dies gar keine Option. Das ergab eine Umfrage unter insgesamt 461 PARSHIP-Mitgliedern. „Zukünftige Adoptiv-Eltern gehen mit diesem Thema sehr verantwortungsvoll um. Einigkeit mit dem Partner ist eine ganz klare Voraussetzung, gemeinsam eine Familie zu gründen“, so Caroline Erb, PARSHIP Expertin.

Skepsis bei Promi-Adoption

Egal ob Madonna, Angelina Jolie, Sandra Bullock oder zuletzt Denise Richards: Viele Prominente entscheiden sich für Adoption und erfüllen
sich so ihren Kinderwunsch oder vergrößern dadurch ihre Familie. Befragt nach ihrer Einstellung zu Prominenten, die Kinder adoptieren,
halten 17 % der heimischen Singles nicht viel davon und sehen dies eher als Marketing vor allem männliche Singles (24 %) sind hier recht
skeptisch. Für 60 % der Befragten ist dies eine sehr persönliche Entscheidung, die jeder selbst treffen soll. Knapp ein Viertel (23%) findet es lobenswert und ist der Meinung, dass den adoptierten Kindern damit geholfen wird.