Österreicher beim Flirten unter den Top 3

25.04.2012 Katharina Hemmelmair

Aktuelle Parship-Studie anlässlich der beginnenden Flirtsaison: Österreichs Singles flirten gerne, wünschen sich aber klare Signale und Gesten vom Gegenüber. Die Österreicher werden zudem nach den Italienern und Spaniern unter die Top 3 der flirtfreudigsten Nationen gereiht.

Wien,

Die Temperaturen steigen, die Freude am Flirten auch: Eine aktuelle Studie zeigt, dass Österreichs Singles äußerst flirtfreudig sind, aber bei der Kontaktaufnahme „auf Nummer sicher“ gehen. Zwar geben 38 Prozent der Singles an, dass ihrer Erfahrung nach die heimischen Männer und Frauen allgemein sehr gerne flirten. Aber 50 Prozent der Singles tun dies nur, wenn sie vom Gegenüber deutliche Signale erhalten oder sich ein potenzielles Date vorstellen können. Danach zählen die Worte: Bei 62 Prozent der Singles punktet man, wenn man sie „einfach nett anspricht“. Lernen können die heimischen Singles vor allem von den Italienern und Spaniern. Die südlichen Länder werden vor Österreich unter den Top 3 der flirtfreudigsten Nationen genannt. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag von PARSHIP.at unter 500 webaktiven heimischen Singles im Alter von 18-69 Jahren.

Do’s und Don’ts des Flirtens

Um beim Flirten erfolgreich zu sein, gilt es jedoch einige Do’s und Don’ts zu beachten: Vor allem Männer wünschen sich von Frauen zur Kontaktaufnahme aufgemuntert zu werden, zum Beispiel mit einem Lächeln oder Augenkontakt (Männer 42 %, Frauen nur 28 %). Bei den
Frauen funktionieren hingegen Humor oder eine witzige Geste besser (Frauen 35 %, Männer nur 22 %). Allergisch reagieren Männer (55%)
wie Frauen (59%), wenn ihr Gegenüber als erstes den materiellen Status abfragt oder nur über den oder die/den Ex spricht. Verderben
kann Mann es sich auch mit den Frauen, wenn er sie zu schnell anfasst (60%). Hingegen kann Frau einen Mann erfolgreich vergraulen, wenn sie ihm alle ihre Probleme erzählt (34%).

Der erste Schritt ist Männersache

Flirten scheint eher eine Männerdomäne zu sein: So geben 13 Prozent der Frauen an, dass sie beim Flirten auf jeden Fall darauf warten, vom Mann angesprochen zu werden, bei den Männern stimmen nur zwei Prozent der Aussage zu. „Unbestechlich“ sind auf jeden Fall beide
Geschlechter: Nur bei acht Prozent führt es zum Erfolg, wenn sie auf einen Drink eingeladen werden. „Die heimischen Singles sollten sich ruhig etwas von unseren südlichen Nachbarn inspirieren lassen und mit Elan und Zuversicht auf den anderen zugehen“, empfiehlt PARSHIP-Psychologin Mag. Caroline Erb. „Je authentischer und natürlicher man sich dabei gibt, desto eher wird man beim anderen Geschlecht punkten. Und wenn der Mut nicht ausreicht, um jemanden aktiv anzusprechen, so sollte Mann oder Frau wenigstens auf die Flirtsignale des Gegenüber eingehen.“

 

Über die Studie: Die repräsentative Studie wurde im Dezember 2011 und Jänner 2012 im Auftrag der Online-Partneragentur PARSHIP.at vom Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com unter 1.841 webaktiven Österreicherinnen und Österreichern zwischen 18-69 Jahren durchgeführt, davon 502 alleinstehend.