Parship PA zu den Oscars 2013: Tarantino für’s erste Date

19.02.2013 Katharina Hemmelmair

Western, Komödie oder doch einfühlsames Liebesdrama? Befragt nach ihren Lieblings-Oscar-Film 2013 für ein erstes Date bevorzugen PARSHIP Mitglieder eindeutig Quentin Tarantino‘s „Django Unchained“.

Wien,

Eine aktuelle Umfrage von PARSHIP.at anlässlich der bevorstehenden Oscar-Verleihung zeigt, dass es für heimische Singles beim ersten Date nicht unbedingt eine Romantik-Komödie sein muss. So rangiert der US-amerikanische Western „Django Unchained“ unter den „Date-Oscar-Filmen“ klar vorne: Knapp ein Viertel der befragten PARSHIP Mitglieder würde sich am liebsten den neuen Tarantino-Streifen mit ihrer Verabredung ansehen –mehr Frauen (25 Prozent) als Männer (23 Prozent). Auf Platz zwei befindet sich mit „Silver Linings Playbook“ eine durchwegs schräge Komödie mit Frauenschwarm Bradley Cooper, Robert De Niro und Jennifer Lawrence – es darf also gemeinsam gelacht werden. „Amour“ von Michael Haneke würden 15 Prozent der weiblichen Singles und 12 Prozent der Herren für ein erstes Kino-Date wählen. Das ergab eine aktuelle Umfrage unter 237 PARSHIP-Mitgliedern.

Unterschiede bei Biografie-Verfilmungen

Was die historischen Filme bzw. Biografie-Verfilmungen betrifft, so scheiden sich hier die Geschlechter. Während weibliche Singles durchwegs auch zu „Argo“ von und mit Ben Affleck (9 Prozent) bzw. „Lincoln“ von Steven Spielberg (8 Prozent) tendieren, können sich die
befragten Männer (jeweils 2 Prozent) nicht wirklich für dieses Genre als Film für ein erstes Date erwärmen. Die Herrenwelt präferiert nach den oben genannten Top drei Oscar-Anwärtern ganz klar den Politthriller „Zero Dark Thirty“ von Kathryn Bigelow, die sich bereits 2010 einen Oscar sichern konnte. „Heuer sind besonders unterschiedliche und spannende Oscar-Filme im Wettbewerb. Egal welchen Film man für ein erstes Date wählt – für den anschließenden Abend ist damit der Grundstein für ein anregendes Gespräch gelegt“, so PARSHIP-Psychologin Mag. Caroline Erb. „Man sollte nur im Vornherein Präferenzen und Erwartungshaltungen klären. Denn es wäre schade, wenn sich einer zu Tode langweilt oder der andere sich vor Schreck den halben Film lang vollkommen verkrampfen muss, wo sich doch das Kino dazu eignet, die Nähe des anderen zunächst einmal in Ruhe zu genießen.“