Liebe geht durch den Magen

20.03.2014 Katharina Hemmelmair

Repräsentative PARSHIP-Studie zum Thema „Gesundheit und Ernährung in der Partnerschaft“: Die Mehrheit der Österreicher ist der Meinung, dass man sich in einer Beziehung den Essgewohnheiten des Partners anpasst;
Männer „profitieren“ dabei am meisten.

Wien,

PARSHIP.at, die größte Online-Partneragentur Österreichs, hat anlässlich des Frühlingsbeginns die heimische Bevölkerung zum Thema  „Gesundheit und Ernährung in der Partnerschaft“ befragt. Für 84 Prozent der Österreicher ist gesunde Ernährung wichtig bis sehr wichtig – und zwar unabhängig davon, ob sie alleinstehend oder in einer Partnerschaft sind. Vor allem Frauen legen großen Wert auf
ausgeglichene Ernährung, tun sich in einer Partnerschaft allerdings oftmals schwer, dies auch „durchzuziehen“. Das ergab eine repräsentative Studie im Auftrag von PARSHIP.at, bei der im Dezember 2013 und Jänner 2014 mehr als 1.000 Österreicher zwischen 18 und 69 Jahren befragt wurden.

Er is(s)t wie sie – und lebt gesünder

83 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass man sich in einer Beziehung den Essgewohnheiten des Partners anpasst; Männer „profitieren“ dabei am meisten. Knapp ein Drittel gibt an, sich zu zweit gesünder zu ernähren als alleine. Umgekehrt sagen jedoch fast doppelt so viele Frauen wie Männer, dass sie sich in einer Partnerschaft ungesünder ernähren. Demnach sind auch mehr Männer (80 Prozent) als Frauen (72 Prozent) der Meinung, dass es sich im Team mit dem Partner besser abnehmen lässt. „In einer Partnerschaft beeinflussen wir einander bewusst wie unbewusst – auch was die Ernährung betrifft. Beim gemeinsamen Essen hat man allerdings das Gefühl, dass Männer ‚besser aussteigen‘ und Frauen ihre eigene Ansprüche in puncto ausgeglichener Ess-Gewohnheiten eher herunterschrauben bzw. die eigene Kalorienaufnahme jener des Partners anpassen. Andererseits ist gegen die geteilte Packung Chips auf der Couch oder der „Fleisch-statt-Gemüse-Dinner-Variante“ nichts einzuwenden, solange es nicht zur Gewohnheit wird bzw. man mit gemeinsamen sportlichen Aktivitäten dagegensteuert“, so Mag. Caroline Erb, Psychologin bei PARSHIP.at.

Heut koche ich, Schatz!

Mehr als ein Drittel der Österreicher kocht am liebsten zu zweit, vor allem Männer (knapp 50 Prozent) stehen gerne gemeinsam mit ihrer Partnerin am Herd – dafür kann sich allerdings nur ein Viertel der Damenwelt „erwärmen“: 44 Prozent der befragten Frauen kochen am liebsten alleine, ihnen stehen nur 32 Prozent männliche „Koch-Solisten“ gegenüber. „Das Zubereiten von Mahlzeiten ist in vielen Beziehungen noch immer ‚Frauensache‘, da lässt sich die Damenwelt auch eher ungern ‚dreinreden‘. Für viele ist so ein ‚Werken am Herd‘ auch eine willkommene ‚partnerschaftliche Auszeit‘, dafür schmeckt dann das gemeinsame Essen wieder umso besser“ so Mag. Caroline Erb.

 

Über die Studie: Die Studie wurde im Auftrag von PARSHIP.at von Marketagent.com durchgeführt und ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung. Befragt wurden 1.012 Personen zwischen 18 und 69 Jahren im Dezember 2013 und Jänner 2014.