Steirer freuen sich am meisten auf die Weihnachtszeit

26.11.2015 Katharina Hemmelmair

Repräsentative Parship-Studie: Die Vorfreude auf die Weihnachtszeit ist in der Steiermark, in Niederösterreich und im Burgenland besonders groß. Diese wird am liebsten mit der engsten Familie – Partner, Kinder, Eltern – verbracht. Der Besuch eines Christkindlmarktes ist österreichweit der beliebteste Weihnachtsbrauch.

Wien,

Mit den kalten Temperaturen und dem 1. Adventsonntag startet nun die Weihnachtszeit. Diese wird von 70 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher bereits mit Freude erwartet. Am meisten darauf freuen sich die Steirer (75%), gefolgt von den Niederösterreichern und Burgenländern (73%). Am liebsten werden die kommenden Wochen mit der engsten Familie verbracht, also mit dem Partner und/oder den eigenen Kindern (77%). Regionale Unterschiede gibt es in Bezug auf die eigenen Eltern: Während 53 Prozent der Kärntner die Zeit bis Heiligabend gerne mit Vater und Mutter verbringen, tun das nur 33 Prozent der Tiroler und Vorarlberger gerne. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Studie im Auftrag der Online-Partneragentur PARSHIP.at unter 1.000 Österreicherinnen und Österreichern.

Weihnachtsbräuche sind in Kärnten besonders beliebt

Wenn es um die Frage nach den beliebtesten Weihnachtsbräuchen geht, haben die Kärntner die Nase vorn: Egal, ob es um den Besuch eines Christkindlmarktes geht, das Entzünden von Adventlichtern (z.B. am Adventskranz) oder das Christbaumschmücken– kein anderes Bundesland pflegt das Brauchtum so gerne wie Kärnten.

Betrachtet man die Brauchtumspflege auf Geschlechterebene, zeigt sich ein eher traditionelles Bild. Frauen legen deutlich mehr Wert auf die verschiedensten Bräuche und Gewohnheiten rund um die (Vor)Weihnachtszeit. Dennoch: mehr als die Hälfte der Männer besucht gerne einen Christkindlmarkt oder schmückt den Christbaum, 39 Prozent behaupten Weihnachtskekse zu backen und 31 Prozent geben an, gerne Geschenke zu kaufen. „Auch wenn es Ausnahmen gibt: Die Weihnachtszeit ist tendenziell stark von traditionellen Rollenbildern geprägt“, erklärt Mag. Caroline Erb, Psychologin bei PARSHIP.at. „Für Familienrituale und die Pflege von Bräuchen dürften offenbar nach wie vor
eher Frauen zuständig sein. Da müssen Männer schon mal dazu motiviert werden, einen Adventkalender zu basteln oder mit den Kindern einen Brief ans Christkind zu schreiben.“

Singles verbringen die „stillste Zeit des Jahres“ gerne mit Freunden

Für Singles hat die vermeintlich „stillste Zeit des Jahres“ eine andere Bedeutung als für Personen, die in einer Partnerschaft leben. Sie freuen sich zwar auch auf die Weihnachtszeit, verbringen diese aber eher mit den eigenen Eltern (45%, in Partnerschaft 33%) oder mit Freunden (40%, in Partnerschaft 23%). Weiter messen Singles traditionellen Bräuchen und Gewohnheiten rund um die Weihnachtszeit weniger Bedeutung zu, als Personen in Partnerschaften. Erb: „Wer sein Schicksal bzw. die Partnersuche aktiv in die Hand nimmt, erhöht auch in der Vorweihnachtszeit ganz klar seine Chancen, Mr. oder Mrs. Right zu finden.“

Studiensteckbrief: Die Studie im Auftrag der Online-Partneragentur PARSHIP.at wurde vom digitalen Markt- und Forschungsinstitut Marketagent.com durchgeführt. Das Institut befragte im November 2015 mittels Online-Interviews 1.000 Österreicherinnen und Österreicher im Alter zwischen 18-69 Jahren. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Gesamtbevölkerung.