Wiener haben das beste Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter

12.05.2017 Katharina Hemmelmair

Am kommenden Sonntag wird nicht nur die eigene Mutter gefeiert, sondern oft auch jene des Partners. Das ist für die Mehrheit der in Partnerschaft lebenden Österreicher kein Problem, da sie sich von Anfang an von ihrer Schwiegermutter gut aufgenommen fühlten. Zum Glück, denn für 63 Prozent der Befragten ist es besonders wichtig, dass sich der Partner mit der eigenen Mutter gut versteht, vor allem Männer (68%, Frauen 58%) wünschen sich ein harmonisches Miteinander. Im Bundesländervergleich scheinen die Wiener die besten Karten bei der Schwiegermutter zu haben, Diskussionen mit ihr sind rar. In der Steiermark hingegen kommt familiärer Zwist häufiger vor, vor allem wenn sich die Schwiegermutter bei Haushalt und Erziehung einmischt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Parship.at, bei der 1.060 in Partnerschaft lebende Österreicherinnen und Österreicher befragt wurden.

Wien,

Am kommenden Sonntag wird nicht nur die eigene Mutter gefeiert, sondern oft auch jene des Partners. Das ist für die Mehrheit der in Partnerschaft lebenden Österreicher kein Problem, da sie sich von Anfang an von ihrer Schwiegermutter gut aufgenommen fühlten. Zum Glück, denn für 63 Prozent der Befragten ist es besonders wichtig, dass sich der Partner mit der eigenen Mutter gut versteht, vor allem Männer (68%, Frauen 58%) wünschen sich ein harmonisches Miteinander. Im Bundesländervergleich scheinen die Wiener die besten Karten bei der Schwiegermutter zu haben, Diskussionen mit ihr sind rar. In der Steiermark hingegen kommt familiärer Zwist häufiger vor, vor allem wenn sich die Schwiegermutter bei Haushalt und Erziehung einmischt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von Parship.at, bei der 1.060 in Partnerschaft lebende Österreicherinnen und Österreicher befragt wurden.

Bitte nicht einmischen!

Insgesamt ertragen es 17 Prozent aller in Partnerschaft lebenden Österreicher nicht, wenn ihnen die Mutter des Partners gute Ratschläge für den Alltag mitgeben will. „Das wird oft als unnötiger Übergriff in die Privatsphäre gewertet und sollte daher besser vermieden werden, um den familiären Frieden nicht zu gefährden“, rät Caroline Erb, Psychologin bei Parship.at. Auch die Frage, wie Familienfeste gefeiert werden soll, klärt man lieber, ohne auf die Meinung der Schwiegermutter Rücksicht zu nehmen. Weniger problematisch ist hingegen ihre Empfehlung, wie man die Lieblingsspeise des Sohnes oder der Tochter zu- bereitet.

Gute Beziehung überwiegt deutlich

Zwei Drittel der Befragten geben an, eine sehr gute Beziehung zur Schwiegermutter zu haben und sich „von Anfang an super aufgenommen“ gefühlt zu haben. Es wird gerne mit ihr geplaudert – vor allem über Geschichten aus der Kindheit des Partners – und man schätzt es, dass sie oft eine große Hilfe ist, zum Beispiel bei der Kinderbetreuung. Jeder Dritte verbringt sogar Zeit mit ihr, ohne dass der Partner dabei ist. Dennoch findet jeder Fünfte den Kontakt schwierig und versucht einzig dem Partner zuliebe, nett und freundlich zu sein. Nur 11 Prozent vermeiden jeglichen Kontakt, damit es keinen Streit gibt.

 

Studiensteckbrief: Die Studie im Auftrag der Online-Partneragentur Parship wurde vom digitalen Markt- und Forschungsinstitut Marketagent.com durchgeführt. Das Institut befragte im Dezember 2016 mittels Online-Interviews 1.500 Österreicherinnen und Österreicher im Alter zwischen 18-69 Jahren, darunter 1.060 in Partnerschaft Personen. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Gesamtbevölkerung.