Studie zum Valentinstag: Zeit zu zweit ist für Österreicher:innen das schönste Geschenk
Blumen, ein Fotoalbum oder doch lieber gemeinsame Zeit? Anlässlich des Valentinstages am 14. Februar zeigt eine repräsentative Studie*, wie die Österreicher:innen Geschenke in der Partnerschaft aufnehmen – und was ihnen dabei wirklich wichtig ist. Für die Mehrheit (56 %) steht fest: Zeit zu zweit ist wichtiger als materielle Geschenke. Das Bedürfnis nach gemeinsamen Erlebnissen steht über alle Altersgruppen hinweg an erster Stelle. Ebenso sind fünf von zehn Befragten (55 %) der Meinung, dass Geschenke von Herzen kommen sollten und der finanzielle Wert dabei keine Rolle spielt. Besonders Frauen teilen diese Haltung: 61 % stimmen uneingeschränkt dieser Aussage zu, bei Männern sind es 50 %. Nur 15 Prozent der Befragten sind dafür, ganz grundsätzlich auf Geschenke in einer Partnerschaft zu verzichten. Das ergab eine aktuelle, repräsentative Studie im Auftrag von Parship.at. Befragt wurden 1.069 Österreicher:innen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren, davon 739 liierte Personen.
- Am meisten Freude bereiten den Österreicher:innen gemeinsame Aktivitäten wie Essen gehen oder Urlaube.
- Die Hälfte der Paare legt mehr Wert auf kleine Aufmerksamkeiten im Alltag als auf große Geschenke zu besonderen Anlässen wie dem Valentinstag oder dem Jahrestag.
- Vor allem Frauen und in Partnerschaft Lebende ab 50 Jahren sind überzeugt: Geschenke sollten von Herzen kommen, der finanzielle Wert ist zweitrangig.
Gemeinsame Erlebnisse sorgen für die größte Freude
Am meisten Freude bereitet den Befragten Einladungen für gemeinsame Aktivitäten oder Essen gehen (45 %), gefolgt vom Wunsch nach einer persönlichen Überraschung (37%). Deutliche Geschlechterunterschiede zeigen sich bei klassischen Geschenken: Blumen, Schmuck sowie Kosmetik werden vor allem von Frauen geschätzt, während sich Männer deutlich häufiger über Geschenke für ihre Hobbys freuen. Ab 60 Jahren wünschen sich Österreichs Paare vor allem gemeinsame Urlaube und Reisen (42 %), Jüngere freuen sich eher über etwas Persönliches wie eine Playlist oder ein Fotoalbum (36 %).
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Letztlich geht es beim Schenken um Wertschätzung und Aufmerksamkeit seinem Partner gegenüber, man macht sich Gedanken, was den anderen erfreuen würde und drückt symbolisch seine Zuneigung aus. Die Bedeutung eines Geschenks zählt mehr als der Wert. Der Übermittlung des Gefühls ,Ich denke an dich, du bist mir wichtig´ sind auch abseits des Valentinstages keine kreativen Grenzen gesetzt.
Caroline ErbDiplom-Psychologin, Paarberaterin und Autorin
Geschenke verlieren mit dem Alter an Bedeutung
Mit zunehmendem Alter nimmt die Bedeutung von Geschenken in der Partnerschaft spürbar ab. Nur 12 Prozent der Befragten unter 30 Jahren finden, dass Geschenke überbewertet sind, während dieser Anteil in der Altersgruppe der 60- bis 75-Jährigen auf 21 Prozent steigt. Rund 15 Prozent der Österreicher:innen sprechen sich dafür aus, einander in der Partnerschaft gar nichts zu schenken und 12 Prozent empfinden das Schenken als stressig. Das gilt vor allem für Frischverliebte, die sich in den letzten zwei Jahren kennengelernt haben (27 %), während Paare, die sich seit 25 Jahren kennen, hier deutlich entspannter sind (9 %).
)*Studieninfos: Die bevölkerungsrepräsentative Studie wurde im Auftrag der Dating-App Parship.at von Marketagent.com mittels Online Access Panel durchgeführt. Vom 18. Dezember 2025 bis 1. Jänner 2026 wurden 1.069 Personen im Alter zwischen 18 und 75 Jahren befragt, davon 739 liierte Personen.